Geschichte

Aus der Geschichte

Die Gemeinde Himbergen besteht in ihrer jetzigen Form seit 1972.
Sie wurde aus der Gebiets- und Verwaltungsreform in Niedersachsen gebildet.
Von 1966 bis 1972 gab es eine Samtgemeinde Himbergen, die aus den Gemeinden Almstorf, Brockhimbergen, Himbergen, Kl.Thondorf, Kettelstorf, Kollendorf, Rohrstorf und Strothe bestand.

Vorher bestanden seit 1962 Kassen- und Rechnungsverbände. Davor waren alle Dörfer eigenständige Gemeinden ohne verwaltungsmäßige Zusammenschlüsse.

 Jetzt ist die Gemeinde Himbergen nach Bad Bevensen die zweitgrößte Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde Bevensen, die insgesamt aus 8 Gliedgemeinden besteht.

Auszüge aus Veröffentlichungen über Himbergen:

Aus der Broschüre „Gemeinschaftszentrum Himbergen“ von 1997

Zu unserer Gemeinde mit ihren rund 2.000 Einwohnern gehören die Ortschaften Himbergen, Kl.Thondorf, Kollendorf, Brockhimbergen, Almstorf, Strothe, Gr.Thondorf,Kettelstorf, Rohrstorf und Hohenfier.

Die Gemeinde Himbergen selbst ist seit der Gebietsreform 1972 Mitglied der Samtgemeinde.

Angrenzend an das Hannoversche Wendland lassen die meisten Dörfer noch heute deutliche Reste slawischer Siedlungsformen ("Rundling") erkennen.  Bereits im Jahre 1006 sindBrockhimbergen, Rohrstorf und Kettelstorf erstmals urkundlich erwähnt,

Seit Jahrhunderten ist Himbergen Mittelpunkt des kirchlichen und wirtschaftlichen Lebens dieser Region.  Von weitem grüßt der 34 m hohe Turm der ev.- lt.  St. Bartholomäuskirche, erbaut1843im klassizistischem Stil  besonders sehenswert ist die Kreuzigungsgruppe an der Ostwand aus dem Mittelschrein eines spätgotischen Schnitzaltars (15. / 16. Jhd.).

Insgesamt 24 Dörfer - darunter Gr.Thondorf mit seiner 1865 erbauten Backsteinkapelle - gehören zum Kirchspiel Himbergen.

Im 1964 alsMittelpunktschule errichteten Schulzentrum mit Sportanlage ist heute eine zweizügige Grundschule mit Vorklassen und Schulkindergarten untergebracht, in der Kinder aus den Gemeinden Himbergen, Weste, Römstedt und Stoetze unterrichtet werden.

Das in unmittelbarer Nachbarschaft in den Jahren 1996/97 entstandene Gemeinschaftszentrumgibt der Stützpunktfeuerwehr Himbergen und dem MTV Himbergen v. 1913e.V. eine neue Heimstatt, lädt im "Himberger Treff"aber auch alle Einheimischen und Gäste zum Verweilen ein.

Stätten der Gastlichkeit finden sie auch in Almstorf "Gasthaus Burmester", Strothe "Landhaus Strothe", Gr.Thondorf "Eichenquelle" und Rohrstorf "Hotel Eichenhof".

Geselligkeit wird in zahlreichen Vereinen (ältester: Männergesangverein Himbergen v. 1869) großgeschrieben, besonders aber am "Himberger Markt", der nachweislich seit 1666 nach jedem 1. Dienstag im September von Alt und Jung aus nah und fern gefeiert wird, Landwirtschaft, Handwerk, Handel und Gewerbe prägen seit Jahrhunderten das Leben der hier wohnenden Menschen.
In den letzten Jahren hat auch die Nähe zur Kurstadt Bad Bevensen viele Neubürger/innen veranlaßt, in unseren Dörfern seßhaft zu werden.  Sie alle finden eine "Oase der Ruhe und Erholung", die zu ausgedehnten Wanderungen geradezu einlädt.
Besonders reizvoll ist die Nähe zum ca. 75 km2 großen Waldgebiet Staatsforst Göhrde, der "Königin der norddeutschen Mischwälder".  Eichen, Ulmen, Buchen und Eschen wachsen dort ebenso wie Fichten und Kiefern, darunter viele uralte, mächtige Exemplare, die überwiegend als Naturdenkmale ausgewiesen sind.
Berühmt ist die Göhrde nicht zuletzt auch durch ihre alte jagdliche Tradition als Revier der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg, der Könige von Hannover undbis 1918 der deutschen Kaiser.  Auch heute noch ist mit etwas Glück eine Vielzahl von Wildarten  anzutreffen.



Beschreibung der Gemeinde im Adressbuch von 1972

Gemeinde Himbergen
Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde BEVENSEN

 Zur Mitgliedsgemeinde Himbergen gehören die Ortsteile: Almstorf, Brockhimbergen, Gr.Thondorf, Himbergen, Kettelstorf, Kollendorf, Kl.Thondorf, Rohrstorf, Strothe, Hohenfier. Himbergen ist von alters her Wirtschaftszentrum im Nordosten des Kreises. Als Kirchenort des wesentlich größeren Kirchspiels gleichen Namens hat Himbergen immer eine besondere Rolle gespielt. Die Errichtung der Mittelpunktschule (1961‑1967) mit Aula und einem großzügigen, allen Anforderungen entsprechendem Sportzentrum hat ebenfalls dazu beigetragen. Wir finden hier ferner eine Poststelle, eine Volksbank, eine Hauptzweigstelle der Kreissparkasse, Ärzte und Zahnarzt. Die Gemeinde Himbergen ist ein bäuerliches Gebiet, hat aber auch eine gesunde Handels- und Gewerbestruktur.

Durch die waldreiche Umgebung, den Wiebeck im Norden und der Göhrde im Osten, ist es ein ideales Erholungsgebiet. Wochenendsiedlungen sind bereits vorhanden. Bauernpensionen in verschiedenen Ortsteilen sowie Gasthäuser und Privatpensionen werden gerne besucht.